Urmi Unterwegs
Urmilaub 2026 Split
Tag 1:
Seewen 07:45
Die Mehrheit der Reisegruppe Urmischlegel traf sich zum Verzehr von fester sowie auch flüssiger Nahrung im heimischen Clublokal, der Bäckerei Schelbert. Es wird gemunkelt, dass gewisse Angestellte nun unter PTSD leiden.
Nach dieser kurzen Stärkung konnte die lang erwartete Reise endlich beginnen.
Im Zug führten sich die Urmis zur Bestärkung ihres Mutes noch weitere ethanolhaltige Leckereien zu.
Auch am Flughafen hielt der Trinkspass an und der eine oder andere Hopfentee wurde die Speiseröhre runtergezwirbelt.
Ancona – Split, irgendwann zwischen 20:00 und 07:00
Dieser Reisegruppe ist der Autor dieses Textes nicht gleich gut bewandert. Jedoch kann gesagt werden, dass ein Schlafplatz im Aufenthaltsraum einer Fähre einige Überraschungen zu bieten hat. So kann es durchaus sein, dass Harry Style zusammen mit Taylor Swift zum Duett anstimmt. So oder ähnlich muss es sich gemäss den Berichterstattungen an den Autor abgespielt haben.
Angekommen in Split erkundeten sie die Umgebung und fanden im sicheren Hafen der Urmikunft eine grandiose Bar mit sensationellen Cocktailgrössen.
Zwei weitere Urmis befanden sich bereits in Kroatien und traten ihre Reise nach Split via Schnellfähre von Korĉula an.
Gestaffelt richteten sich die Urmis in ihrem temporären Zuhause ein. Einige posteten feste und/oder auch flüssige Schmakhaftigkeiten für den nächsten Morgen, andere fanden weisende Jasspartner, um einen Schieber zu klopfen (Wintertuurer, pfui).
Auch der Whirlpool wurde inspiziert und in Betrieb genommen. Bei einem Whirlpool wurde eine mangelhafte Funktionalität festgestellt, bei der jedoch auch ein holländisches Erklärvideo keine Abhilfe schaffte. Danke trotzdem, Bavid Dennet.
Die nächsten Minuten wurden entweder im Meer, welches tatsächlich immer noch salzig ist, bei unseren Whirlpools oder an der Beachbar verbracht. Dabei wurde über nackte Mütter, nackte Väter und kaltgestellte Bierkrüge diskutiert.
Der nächste Fixpunkt war um 19:00 Uhr im Restaurant. Laufdistanz: 20 Minuten. Diese entpuppte sich als Unwahrheit. Leicht eingeschwitzt wurde das Restaurant von den ersten (und besten) Läufern der Urmis betreten. Andere waren schlauer und entschieden sich für die Option Uber.
Fazit zum Restaurant: Schinken und Lasagne gut, Rotwein gut, Pizzateig solala und der Limonxello hatte eindeutig zu wenig Crema.
Nun wurde nach einer passenden Bar gesucht. Hier trennte sich die Spreu vom Weizen. In Stinas Cocktail and Snack Bar fanden einige Urmis eine passende Beiz, um ihren Neuronen einen Neustart zu gönnen. Man munkelt, dass dieselben verantwortlich für diverse Stromausfälle in jener Bar gewesen seien. Dies wurde jedoch nie offiziell bestätigt.
Notiz an Björn: Deckenventilatoren können ohne juristische Konsequenzen angefasst werden.
Andere horchten lieber den Engelsstimmen des hiesigen Altersheimchörli. Später genehmigten sie sich ein erfrischendes Gertänk, bei welchem über Wlaudia Cigets Vorarbeiten geplaudert wurde.
Als die Urmis wieder zueinander gefunden hatten, wurde die Euphorie für eine Karaokebar gross. Diese entpuppte sich jedoch als Schandfleck, da sie pumpenvoll war sowie auch das Guinness ausgegangen war (und das nännt sich Irish Pup …).
Auf der Suche nach einem tiefschwarzen, köstlichen Guinness wurde das nächste Irish Pup angepeilt, in welchem wir zufälligerweise den Rest der Urmitruppe antrafen.
Ein guets Stündchen später peilten wir den ersten Club an.
Während sich einige im Club 305 die Beine austraten, eilten die anderen in den Bačvice Club, der sich ganz nah der Urmikunft befand.
Auch hier gilt, wie an vielen anderen Orten in Split: Nur Bares ist Wahres.
Fazit: Musik top, Übergänge haben Verbesserungspotenzial. Preise okay (in Bar), Drinks TiiipToop.
Nachdem eine Urmin ihren Mageninhalt den Fischen zum Frass gegeben hatte (Ärmel abgerissen) und sich andere mit einem Mitternachtssnack ausgestattet hatten, trafen sich die Übriggebliebenen bei den Whirlpools wieder, um dem Abend einen würdevollen Ausklang zu geben.
Abgerundet haben den Abend zwei weitere Urmis, welche wohl das Znacht nicht so gut vertragen haben und auf der Toilette das Gesäss mit dem Gesicht getauscht haben.
Ich freue mich auf weitere heitere Tage.
Euer El Borracho
Tag 2:
Guuudd Moorning we are dee Tschörmans.
dü du dü dü du dü dü du dü da da (https://www.youtube.com/watch?v=0XuqpttVIaY&list=RD0XuqpttVIaY&start_radio=1)
Der zweiter Tag des Urmilaubes startete bereits famos ob schinken die auf die unbehaarte körperoberfläche von Iim Tnderbitzin klatschte oder der erweckende Schlag ins Gesicht welche unsere Euphorium Göttin unserem Taktlosen Paukenschpieler verpasste – es war spektakulär.
Einige mussten noch ein wenig Balast vom vorabend ablegen andere durften sich schon entsetzt über unsere leeren Whirlpools beklagen.
Auch unsere Unterkunft hat bereits ein wenig gelitten – war doch das Kopfkissen von Nina Siederberger plötzlich rot
«Wer seine Haare rot tut färben, bringt so ein weisses Kissen zum sterben»
Schon bald rürte sich der harte Kern der Urmis wieder einen Rausch an – sogar Leon der Barkeeper hatte ein breites Lächeln auf dem Gesicht als er uns Liter um Liter Skinny Bitches uns Mojito servierte. Für Morgen wurde uns ein 10 Liter Tank versprochen- siehe nächsten Tag falls der Tank nicht erwähnt wird wurden wir voraussichtlich eiskalt angelogen. Von den einmal 12 Nasen (*geschätzte Zahl) verbliiben am Schluss bloss 4 und dann gab es einen Shot on the House -Pfuii Wer verteilt bitte Tequila ohne Salz und Ohne Zitrone?
Die Sonne wanderte weiter und weiter, gleich wie die Pupillen unserer Besatzung welche sich immer weiter und weiter voneinander entfernten.
Die Gespräche wurden intensiv primitiver- Trotzdem bliiben viele essentielle Fragen Offen.
Anregung ans Publikum: Was bevorzugt ein Mann tendenziell mehr Brüste oder Arsch?
Bei diesem heissen Wetter ist es wichtig viel zu trinken vorzugsweise so das der edel konsumierte Tropfe auch im Magenlabyrinth bleibt. Einer stark besäuselten Urmi Dame gelang dies nicht und so verteilte sie die mühselig inengestellten Ethansoose im Apartment.
Gut hydriert und schlecht genährt machte sie die Kolonie auf den Weg Richtung Split Centrale.
Unser Abendmal verkosteten wir im Fabrique – ein gehobener Laden, genau unser klientee.
Praktisch waren vorallem die Deko Pflanzen im WC – Essensresten die sich zwischen den Zähnen verhederten konnte man hervorragend mit diesen usenzupfen.
Nach dem vorzüglichem Speiss und Trank bestaunten die einen die Stadt während andere direkt den Entzug des geliebten Rauschliquidats befürchteten. Wie am Tag zuvor trafen wir uns im Irish Pub wieder und zwicken ein paar Guinness. Auf dem Weg Nachhause sangen wir pünktlich um 00.00 Uhr die Schwizer Nationalhymne (Ja es war zuerst irgendeine billige kopie malör sorry) und johlten einmal mehr Hero und W. Nuss. Ab in den nahegelegenen Beachclub – wo sind alle hin? zu dritt schwingten wir unsere hinterteile aber wo sind alle anderen? Ein Getränk und ein Gratis Shot später marschierten wir Nachhause – bereit im Whirlpool unseren versifften Körper zu kochen trafen wir die anderen und entschieden uns dann oh ja wir gehen noch einmal in den Club. Ganz im Motto «zwei händ zwei getränk» gaben wir unseren singkünsten ein weiteres mal unser bestes – vorallem wo s Nättel choo isch.
Das Verlangen nach bädele nahm zu und die Geduld für Engländer und versiffte, verschissene Wcs nahm ab. Im Whirlpool Pantomimten wir einander diverse Wörter vor und probierten den Kater vorsorgetechnisch auszubaden.
«huere heiss gömmer is meer» was eine sehr willkommene idee und sehr wohltuend war enpuppte sich als gefährliche Mission. Unser Grosdädi rutscht aus auf der Stäge und hat sich den kleinen Zechen verstuucht. Ja s meer hed nach durchfall gschmöckt.
Ende Gut alles Gut
PS: Me cha imfale e Arschbombe ine Whirlpool mache – danke fürs bewiise Reremy Jeichlin
Ciao und prost «schlürf us mim XXL Skinny Bitch»
üchi senorita dedo torcido
Tag 3:
Ein weiterer Tag in Split brach an. Während einige den Tag mit einem 1. August Brunch starteten, wälzten sich andere noch gemütlich in der Decke. Doch schon nach kurzer Zeit traten die ersten tapferen Urmis den Weg in die Strandbar an. Schliesslich wurde uns von Leon ein 10l Getränk versprochen. Doch schon frühmorgens wurde unser Vertrauen in die Menschheit verletzt. Doch unserem Leon konnten wir nicht lange böse sein und man stieg wieder auf die 1l Getränke um. Also stand das altbekannte Programm wieder an. 1l trinke, bädele, 1l trinke, bädele. Schliesslich wollte man sich vom Salzwasser nicht dehydrieren lassen.
Nachdem sich langsam die Ärmel wieder montiert wurden, traf man sich um das diesjährige Feriengagdet auszutauschen. Der Terminorganisator selber war aber schon langärmlig unterwegs und verspätete sich deswegen um einige Minuten.
Die Kopfverschönerungen mancher Urmis konnte sich durchaus sehen lassen. Da gab es zum Beispiel jemand der seinen Blumentopf einer Urmi geschenkt hatte (Besagte Urmi war am Abend oftmals das Subjekt vieler Momentaufnahmen). Andere durften das beste Teil des Mannes auf dem Kopf tragen oder verwandelten sich kurzerhand in eine andere Person (Danke an dieser Stelle an Jeremy Goldhaar für die stetige Zufuhr an Kohlenhydraten). Böse Zungen behaupten sogar, dass sich ein besonders taktvoller Urmi kurzerhand das Ufer wechselte und plötzlich andere, nur halb so coole Rhythmen anfing anzuzählen… Was Hüte nicht alles mit Menschen anstellen können.
Nachdem alle ihren Kopf von der bestmöglichsten Seite zeigten stand das Gruppenfoto an. Auch hier verspätete sich ein gewisser Urmi, weil er doch glatt die falsche Zeit im Kopf hatte. Nur blöd hat er die Uhrzeit selber angesagt. Abgelichtet und voller guter Laune machte man sich auf den Weg ins Restaurant. Dort wurden wir von Dino unterhalten (Der Autor möchte darauf hinweisen, dass hier unterhalten im Sinne von jemanden mit Witzen, Geschichten und anderen Stilmitteln bei Laune zu halten und unterhalten im Sinne von pflegen einer Einrichtung, Möbel, Person, o.Ä. gemeint ist). Während dem Znacht wurden dann noch Pakte geschlossen und verschiedene Szenarien diskutiert.
Nach dem Gaumenschmaus machten sich die Urmis auf den Weg in den ersten Club. Das Angebot des Clubs war, dass man den Eintritt zahlt und dann 2 Stunden gratis trinken kann. Zu gut um wahr zu sein oder? Für die Urmis nicht. Naiv machten sie sich auf den Weg und standen in der Schlange an. Als Erstes wurden aus den 25€ Eintritt plötzlich 30€. Ganze zwei Meter weiter waren es dann plötzlich 35€. Auch die Besitzer des Clubs waren nicht von der sympathischen Sorte. Grund genug für die Urmis das Handtuch zu schmeissen und sich eine andere Lokalität zu suchen. Alle Urmis? Nein! Drei besonders mutige Urmis wagten sich trotzdem in die Hohle des Löwen. Sie nahmen sich vor den Club leer zu trinken. Schafften sie es? Leider nein. Aber Gewinn machte der Club bestimmt nicht, denn die drei Musketiere hatten stets alle Hände voll mit Getränken.
Nach Besuchen in Weinbars, Pubs und Limoncello-Läden machten sich die Urmis wieder auf den Heimweg. Wie es sich gehört, gab es noch einen Abstecher in den Club neben dem Appartment. Dort wurden Englischkenntnisse geübt (Why are your Hosen open?), getanzt und gefeiert. Anscheinend war es den örtlichen Behörden zu viel Party, denn der Club wurde von der örtlichen Polizei kurzerhand Hops genommen. Zwei Urmis wollten noch einen Sitzstreik organiseren, kannten aber zu wenige Anti-Polizei-Parolen und mussten daraufhin Forfait geben.
Gezeichnet vom Abend trafen die Urmis wieder im Appartment ein und liessen den Abend mit einem Schwumm im Meer, dem gezielten Hautschrumpeln im Whirlpool oder einer Runde Stirnraten ausklingen. Alles in allem ein sehr strenger Abend, aber dafür umso schöner. Auch der Autor möchte anmerken, dass das Kopfweh am nächsten Tag auch schon angenehmer war. Trotzdem freue ich mich auf die restlichen Ferien!
Euer
El Abuelo
Tag 4:
Ein weiterer Tag in Split brach an. Während einige den Tag mit einem 1. August Brunch starteten, wälzten sich andere noch gemütlich in der Decke. Doch schon nach kurzer Zeit traten die ersten tapferen Urmis den Weg in die Strandbar an. Schliesslich wurde uns von Leon ein 10l Getränk versprochen. Doch schon frühmorgens wurde unser Vertrauen in die Menschheit verletzt. Doch unserem Leon konnten wir nicht lange böse sein und man stieg wieder auf die 1l Getränke um. Also stand das altbekannte Programm wieder an. 1l trinke, bädele, 1l trinke, bädele. Schliesslich wollte man sich vom Salzwasser nicht dehydrieren lassen.
Nachdem sich langsam die Ärmel wieder montiert wurden, traf man sich um das diesjährige Feriengagdet auszutauschen. Der Terminorganisator selber war aber schon langärmlig unterwegs und verspätete sich deswegen um einige Minuten.
Die Kopfverschönerungen mancher Urmis konnte sich durchaus sehen lassen. Da gab es zum Beispiel jemand der seinen Blumentopf einer Urmi geschenkt hatte (Besagte Urmi war am Abend oftmals das Subjekt vieler Momentaufnahmen). Andere durften das beste Teil des Mannes auf dem Kopf tragen oder verwandelten sich kurzerhand in eine andere Person (Danke an dieser Stelle an Jeremy Goldhaar für die stetige Zufuhr an Kohlenhydraten). Böse Zungen behaupten sogar, dass sich ein besonders taktvoller Urmi kurzerhand das Ufer wechselte und plötzlich andere, nur halb so coole Rhythmen anfing anzuzählen… Was Hüte nicht alles mit Menschen anstellen können.
Nachdem alle ihren Kopf von der bestmöglichsten Seite zeigten stand das Gruppenfoto an. Auch hier verspätete sich ein gewisser Urmi, weil er doch glatt die falsche Zeit im Kopf hatte. Nur blöd hat er die Uhrzeit selber angesagt. Abgelichtet und voller guter Laune machte man sich auf den Weg ins Restaurant. Dort wurden wir von Dino unterhalten (Der Autor möchte darauf hinweisen, dass hier unterhalten im Sinne von jemanden mit Witzen, Geschichten und anderen Stilmitteln bei Laune zu halten und unterhalten im Sinne von pflegen einer Einrichtung, Möbel, Person, o.Ä. gemeint ist). Während dem Znacht wurden dann noch Pakte geschlossen und verschiedene Szenarien diskutiert.
Nach dem Gaumenschmaus machten sich die Urmis auf den Weg in den ersten Club. Das Angebot des Clubs war, dass man den Eintritt zahlt und dann 2 Stunden gratis trinken kann. Zu gut um wahr zu sein oder? Für die Urmis nicht. Naiv machten sie sich auf den Weg und standen in der Schlange an. Als Erstes wurden aus den 25€ Eintritt plötzlich 30€. Ganze zwei Meter weiter waren es dann plötzlich 35€. Auch die Besitzer des Clubs waren nicht von der sympathischen Sorte. Grund genug für die Urmis das Handtuch zu schmeissen und sich eine andere Lokalität zu suchen. Alle Urmis? Nein! Drei besonders mutige Urmis wagten sich trotzdem in die Hohle des Löwen. Sie nahmen sich vor den Club leer zu trinken. Schafften sie es? Leider nein. Aber Gewinn machte der Club bestimmt nicht, denn die drei Musketiere hatten stets alle Hände voll mit Getränken.
Nach Besuchen in Weinbars, Pubs und Limoncello-Läden machten sich die Urmis wieder auf den Heimweg. Wie es sich gehört, gab es noch einen Abstecher in den Club neben dem Appartment. Dort wurden Englischkenntnisse geübt (Why are your Hosen open?), getanzt und gefeiert. Anscheinend war es den örtlichen Behörden zu viel Party, denn der Club wurde von der örtlichen Polizei kurzerhand Hops genommen. Zwei Urmis wollten noch einen Sitzstreik organiseren, kannten aber zu wenige Anti-Polizei-Parolen und mussten daraufhin Forfait geben.
Gezeichnet vom Abend trafen die Urmis wieder im Appartment ein und liessen den Abend mit einem Schwumm im Meer, dem gezielten Hautschrumpeln im Whirlpool oder einer Runde Stirnraten ausklingen. Alles in allem ein sehr strenger Abend, aber dafür umso schöner. Auch der Autor möchte anmerken, dass das Kopfweh am nächsten Tag auch schon angenehmer war. Trotzdem freue ich mich auf die restlichen Ferien!
Euer
El Abuelo
Tag 5:
Früher als üblich und ausnahmsweise sogar mit Wecker erwachten die Urmis und bereiteten sich auf die anstehende Heimreise vor. Zudem galt es, die Apartments vom Abfall der vergangenen Partynächte zu erlösen, damit der gehobene Plastikrasen auf den Terrassen auch wieder einmal durchatmen konnte.
Während einige noch immer Sachen vermissten (der grosse Sousispieler suchte weiterhin verzweifelt nach seiner geliebten Nike-Badehose, von der wir noch den ganzen Tag hören durften), fanden andere längst verloren geglaubte Schätze wieder.
Ein Urmi hatte nämlich sein einziges Paar Schuhe bereits am ersten Abend beim nächtlichen Salzwasserbädele verloren. Damals wurde kurzerhand das Meer des Diebstahls beschuldigt. Schön, konnte der Fall am letzten Tag doch noch gelöst werden. Schön, durfte er während der Ferien unzählige Finken anderer Guggenmitglieder mit seinen Gollum Füssen verzieren. Schön, konnte er sich am nächtlichen Basar ein Paar Temu-Finken für viel zu viel Geld erwerben. Schön.
Andere Urmis entschieden sich frühmorgens dazu, sich den Pädagogen anzuschliessen. Auf ein kleines Wasserspritzeli mit der Wasserpistole ins Gesicht folgte als absolut verhältnismässige und pädagogisch wertvolle Konsequenz ein ganzer Eimer Wasser. Denn jeder weiss: Vor einer langen Heimreise ist es wichtig, seine Birkenstocklatschen ausreichend hydriert zu wissen.
Vor dem Apartment stand bereits die erste Trennung an. Rund ein Drittel der Urmis bevorzugte den längeren Heimweg und pilgern via Zagreb, Ljubljana und abschliessend mit dem Nachtzug zurück nach Hause. Wir hoffen, dass ihr dabei wieder ebenso hochwertiges musikalisches Entertainment geniessen konntet wie bei der Anreise. Im besten Sinne und bis zum nächsten Urmilaub: Ciao Miau!
Aber halt! Zu diesem Drittel gehörten auch zwei Drittel des Reiseleiterteams. Erste Nervosität machte sich breit. Doch Pitbull, der einzig Wahre himself, führte die zottelnde und wankende Karawane zielsicher zum Shuttlebus, der uns zum Flughafen brachte. Die Fahrt schien ewig zu dauern und erstes Heimweh machte sich breit. Unser Carfahrer Markus hätte diese Strecke sicherlich souveräner gemeistert und dabei die Kupplung etwas schonender behandelt. Trotzdem war ich froh, dass wenigstens einmal nicht das krächzende Mikrofon als Karaokeanlage zweckentfremdet wurde.
Am Flughafen wurde zunächst ausgiebig diskutiert, wie das mit der erlaubten Flüssigkeitsmenge schon wieder funktioniert. Zum Glück zählten die vielen Ein-Liter-Schmackofatze, die noch in uns nachgärten, nicht zur Messung dazu.
Anschliessend hielt man gierig Ausschau nach dem Restaurant zur goldenen Möwe, das einem an Katertagen mit seinen besonders nährstoff und vitaminreichen Mahlzeiten zuverlässig den Tag versüsst. Leider konnte das gewünschte Etablissement trotz der überschaubaren Turnhallengrösse des Flughafens nicht ausfindig gemacht werden.
Der Flug verspätete sich ein wenig, verlief ansonsten aber überraschend ruhig.
Während der anschliessenden Zugreise wurden noch die wichtigsten Sexual und Folterpraktiken diskutiert: vom Steinbock über den Naked Spiderman bis hin zum Angry Pirat. Den bleibendsten Eindruck hinterliess jedoch der Wizard. Danke für die Schliessung dieser wichtigen Bildungslücke.
In Unterseebä angekommen, trotteten die Urmis ihrer Wege, wobei wegen zu viel Blablabla beinahe noch der Bus verpasst wurde. Ich war leider nicht mehr dabei, da ich mich bereits früher in meine Villa im Steinerberg verabschieden musste.
Trotzdem muss ich sagen:
«Das sind wirklich, wirklich schöni Ferie gsi.»
Herzlichen Dank an die Organisatoren der Reise: Bennet, Pitbull und Paffer Julian.
Mit freundlichen Grüssen
Señorita Mimimi