Fasnacht 2025/26
45 Jahre Arvi Hyler 2026
Ab wenn isch hüt öper im Proberuum? Früeh.
Vielen Dank für diese äusserst detaillierten Informationen.
Das Urmi-Volk traf sich also früeh im Proberaum, versorge die Leber mit ordentlich Klang Wasser und schmierte sich mehr oder weniger euphorisch unsere geliebte Farbe in die Visage. «Wele Dubel hed erfunde das Guggene sich mönd Schminke?»
Unpünktlich um 17.15 traf Christoph, Christian, Markus oder wie auch immer unser Car Chauffeur heisst ein und manövrierte uns Richtung Kerns. Wir ölten in dieser Zeit weiterhin fleissig unsere Stimmbänder und verspeisten den feinen Apero – Mercii! In Kerns angekommen erkundete ein Grossteil das Festgelände (also die Hälfte des Dorfes) und hat sich fleissig Vollkornsprudel ins Feinkostgewölbe gekippt. Andere holten sich zwischenzeitlich etwas zu Futtern. Die Adelige Truppe unserer vornehmen Bande gönnte sich ein Abend Mal im Noblen BergBerg (Es hat anscheinend nicht nur ein Berg in Obwalden).
Mit der Erkenntnis das der Kirchenturm eine erschreckend frühe Zeit abbildet, entschied sich unser Major kurzerhand das er unserem wissensdurstigen Haufen ein Stadtführung anbietet. Weiter kann ich leider nicht berichten. Es wurde anscheinend ein höchstseriöses geheimes Tele 1 Interview getätigt?! (Darum wird es nicht Ausgestrahlt). Eine kleine auserwählte Truppe durfte währenddessen ein aufklärenden Gespräch mit der örtlichen Polizei führen. Fazit : Die Obwaldner Polizisten finden das neue Design der Polizeiautos nicht beflügelnd und waren froh das wir dieses mit einem Dinosaurier Kleber geschmückt haben.
Der Abend verging und das Niveau sank – Gott sei dank merkte der eint oder andere Urmi das ein kleines zwischen Minereal das Verlangen nach Flüssigkeit eben so gut stillt, wie ein ethanolhaltiges Spassgetränk. Wie genossen die Musik, ganz besonders erfreute es uns wenn das Lied direkt vor den Refrain abgebrochen wurde – schmeiss den DJ raus, schmeiss den DJ raus!! Nach Stundenlangem Zeitvertrieb im Festgelage galt es ernst. Um 1 Uhr hatten wir unseren Auftritt bei welchem wir mit unfassbarem Einsatzwillen performten und schlussendlich sogar noch ein zusätzliches Lied spielten (Ob das tatsächlich ein Zusatz oder doch eher eine Notrettung war- ich weiss ja nicht)
Nach unserem Auftritt verzogen wir uns zurück uf Seebä und liessen unseren Fahrer sein Leben hinterfragen. Gegen diese abartigen Töne (Gesang kann man das ja nicht nennen) hat nicht mal eine halberdrosseltes, heiseres Ziege eine Chance.
Beim Proberaum angekommen schwärmten die Urmis aus und verzogen sich in alle möglichen Richtungen.Einige hauten sich Zuhause aufs Ohr andere zogen weiter ins Mill (das war aber geschlossen)- Scheiss Mill oder genehmigten sich eine Bettmümpfeli im Proberaum.
Bis nächst Samstig
Senorita dedo torcido