Fasnacht 2025/26
Gnomäball 2026
Es war einmal ein prächtiger Samstag im Februar und die Urmis machten sich bereit, um ein primitives Steinzeitfest aka den Gnomäball mit ihrer Anwesenheit zu erfreuen. Passend zum Motto musste sich die Urmi-Meute mittels des primitivsten Verkehrsmittels zum Christophorus-Schulhaus bewegen: auf den eigenen Füssen. Die lachenden Gesichter waren nach dem Schminken-Trinken im Proberaum kunstvoll bepinselt und die Kehlen löblicherweise gut benetzt.
Auf der gar dunklen Muotastrasse machte sich die fasnächtliche Gruppe auf den Weg ans Fest, der Weg wurde gütigerweise vom Lichtschein aus dem ‘Knochen’ (boomerisch: Smartphone) unseres musikalischen Anführers S.G. erleuchtet. Gerade rechtzeitig erreichte die fröhliche Gruppe die Ansammlung der Festhöhlen. Kaum durch das Eingangstor eingezogen, wurden die musikalischsten aller Gastformationen bereits aufgefordert auf der Bühne eine erste Kostprobe ihres Könnens abzugeben. Die ersten leicht schrägen Töne des Börns erklangen durch die Nacht und lockten auch die letzten, sich erleichternden Trompetisten auf die Bühne. Nach einer Stärkung, um die Kälte besser zu überstehen und die Heiltränke besser zu ertragen, wurden die Festhöhlen durch die Urmis erobert. Allzu bald war es Zeit, dass sich die Urmis für einen weiteren Auftritt bereit machten. Gottlob waren alle Instrumente noch in der geheimen Instrumentenhöhle vorzufinden, gab es doch wiederum keine Möglichkeit diese bei den Organisatoren sicher unterzubringen. Vor dem Auftritt ergab sich noch ein schönes Wiedersehen zwischen zwei Urmidamen und zwei ihnen bekannten Heringen aus dem fernen Land der Tschifeler (Tschifeler, kurz Tschifi: Person, die aus Obwalden stammt). Nach einem weiteren grandiosen Auftritt, der die Festhöhle toben liess, machte sich die musikalische Meute auf den weiten und beschwerlichen Weg zurück in die heimische Probehöhle. Dort angekommen mussten die ausgedörrten Kehlen mit allerlei preiswerten Heiltränken befeuchtet werden. Auf dem Festgelände wurden die feierwütigen Urmis bereits schmerzlich vermisst und von einer trommelnden Stammeslegende L.K. zurückbeordert. Es folgten einige feuchtfröhliche Stunden: Personen (oder auch der ‘Knochen’ von C.W.) wurden vermisst, wiedergefunden und prompt wieder verloren, mehr oder weniger primitive Gespräche geführt, gelacht, getrunken, bhauptet und mit lebhaften Tänzen den Fasnachtsgöttern gehuldigt. Die Erinnerungen der Chronistin an diese wilden Stunden sind bunt, etwas verwackelt, geprägt von diversen lustigen Begegnungen. Allzu schnell erklangen schon die legendären Töne des letzten Tanzes und einige unverwüstliche Urmis und auserlesene stammesfremde Personen machten sich auf den Weg, um in der Urmi-Probehöhle den Abend ausklingen zu lassen. Alle anwesenden Tims schlossen sich zum Dreamteam Tim zusammen und ein weiblicher Urmi fand sich auf der Suche nach einem bequemen Ruheplatz in einer gar ungewöhnlichen Kleinsthöhle wieder. Aber damit nicht genug, da ihr Fusswerk durchnässt wurde, mussten kurzerhand rezyklierte Papuče angefertigt werden. Als die Müdigkeit bei den jüngsten Musikantinnen zu gross wurde, musste auch dieses ausgelassene Fest beendet werden. Die härtesten der harten Urmis marschierten zu Fuss in ihre Heimathöhlen, andere wurden durch einen motorisierten Rufkarren, fachmännisch organisiert durch J.R., sicher in ihre warmen Fellbetten geleitet. Frisch ausgeruht freut sich die gesamte Urmi-Meute auf eine grandiose Fasnachtswoche 2026!
La Mineralizante






