Fasnacht 2025/26
SchmuDo 2026
Endlich war es wieder soweit: Der Schmudo war da und die Hauptfasnachtswoche startete für die Urmis wieder. Wobei das nicht ganz stimmt, für einige Urmis begann diese schon mit dem 5-Liber Abig am Mittwochabend. Scheinbar soll es ein Urmi sogar bis nach Luzern geschafft haben. War dies eine kluge Entscheidung für den bevorstehenden Fasnachtsmarathon? Denn die Fasnacht kann, wie auch die momentan laufenden Olympischen Winterspiele, einiges vom Körper abverlangen. Also lasst die (Fasnachts-)Spiele 2026 beginnen!
Aus diesem Grund starteten viele urmische Athleten den Schmudo im Danny, um sich vor dem bevorstehenden Wettkampf gut zu stärken. Schon bald stellte sich jedoch heraus, dass die Prophezeiungen leider stimmten: Die Wetterbedingungen waren nicht ideal und es regnete. Zum Glück der Urmis verfügt Ibach (oder politisch korrekt ausgedrückt «das Feckerdorf») auch über Indoor-Spielanlagen, und so durfte einiges an Zuschauerschaft im Mythen Center begeistert werden.
Nach zwei gelungenen Center-Auftritten war es an der Zeit, nach Schwyz zu gässeln. Erster Stopp: Mill/Bären. Da warteten schon einige Ex-Urmis auf uns, welche uns an diesem Tag begleiteten. Nach einem kurzen Auftritt konnte auch endlich mit der Pegelaufbauphase begonnen werden, wichtig um Verletzungen (im Fachjargon auch «Unterhopfungen» genannt) vorzubeugen.
Ein erneuter Platzwechsel stand an. Die Urmis gässelten weiter ins Hinterdorf, wo sie auch den Rest des Nachmittags verbrachten. Es wurde ein Kneipen-Triathlon von Hirschen, Pompello und Tübli absolviert. Als es bereits eindunkelte, war es an der Zeit, zum Hauptplatz aufzubrechen. Die freie Zeit auf dem Hauptplatz wurde unter anderem dazu genutzt, Sauce (mit ein wenig Schnitzel und Brot) zu essen. Abgesehen von der Aufteilungsmenge der Zutaten war es tipptopp. Danke, liebe Mythechroser, für die Gastfreundschaft!
Nun war es so weit: Das grosse Finale des heutigen Tages stand auf dem Spielplan: das Harus. In einem abwechselnden Pingpong Konzert spielten die drei Guggen auf dem Hauptplatz. Drei Guggen? Waren es sonst nicht immer vier? Absolut richtig, scheinbar musste die vierte Gugge aus Ibach Forfait geben oder sie haben den Weg nicht gefunden. So oder so tat der Moderator bestens seine Pflicht und liess die Zuschauer immer wieder wissen, dass eine Gugge fehlt.
Nach dem Harus startete die dritte so richtig Halbzeit. Einige Urmis zog es nach Brunnen. (Eigentlich müsste ich jetzt «Pfui» sagen, darf aber aufgrund meines Verhaltens in früheren Jahren nichts sagen. Jeder ist mal jung und dumm.) Anyway, der grosse Teil der Urmis trat die Königsdisziplin an: die grosse Beizentour durchs Hinterdorf. In diesem Jahr war auch der Kopf sportlich gefordert. Es mussten einige Rätsel gelöst werden. Wie viele Kubikmeter ist das Klo vom Tübli gross? Beziehungsweise: Wie könnte man Menschen am besten platzsparend stapeln? Oder auch: Wie viele Bagels werden im Pömpi im Jahr gegessen? (Spoiler: viel mehr, als man denkt.)
Nach der coolen Beizentour und den exzessiven Glasstemmungsübungen war die Aufnahmefähigkeit der Urmis proportional zum Pegel gesunken. Ein Urmi wurde zudem noch Opfer einer feigen Hooligan Attacke mittels Pfefferspray. Weitere Aussagen kann ich dazu aber nicht geben, da die Ermittlungen noch am Laufen sind.
Die restlichen Urmis feierten noch auf dem Hauptplatz weiter und liessen dort den Tag ausklingen. Zwei Urmis soll es zu ganz später Stunde auch noch nach Brunnen verschlagen haben. Lernt denn da niemand aus seinen Fehlern? Gopf! Aber auch für diese Urmis war es dann irgendwann an der Zeit, ihren wohlverdienten Schlaf für ein paar wenige Stunden anzutreten. (Zumindest für denen einen waren es nur paar wenige Stunden.)
Euer Augustinos





